Virtuelle Teamführung

Weit weg und doch ganz nah – virtuelle Teams wirksam führen

Eine Führungskraft koordiniert ein Team von zwölf Mitarbeitern zwischen Hamburg, Los Angeles, Moskau und Peking. Kein Einzelfall, sondern immer öfter Realität. Nicht nur in Konzernen, sondern auch im Mittelstand. Traditionelle Führungsmuster stoßen auf ganz neue Rahmenbedingungen. Kann das gut gehen? E-Mail, Skype und Co. haben sich als Kommunikationstools für virtuelle Teams nicht bewährt. Virtuell geführte Mitarbeiter fordern echte Partizipation. Sie wollen in Entscheidungen involviert sein, nicht nur informiert werden. Virtual Action Learning ist ein Ansatz, wie virtuelle Teamführung für alle Beteiligten ein Erfolg sein kann.

Wer Zusammenarbeit über Distanz erlebt hat, weiß wie beschränkt und mühsam es ist, komplexe oder emotionale Themen am Telefon oder in Webkonferenzen zu besprechen und zu bearbeiten. „Wenn es kompliziert wird, steigt eben einer in den Flieger“, heißt deshalb der pragmatische Ansatz vieler Führungskräfte virtueller Teams. Das muss aber nicht sein.

Denn es ist möglich, auch über Distanz wirkungsvoll zusammenzuarbeiten –vorausgesetzt, man kennt die dafür erforderlichen Kommunikations- und Arbeitstechniken – anstatt sich hilflos irgendwelcher digitaler Möglichkeiten zu bedienen.

Virtual Action Learning – für strukturierte Diskussion und systematische Interaktion

Unser Konzept Virtual Action Learning basiert auf einer erprobten Change Management-Methodik, die mehrere Prinzipien wirkungsvollen Lernens kombiniert, wie zum Beispiel: Lernen durch Handeln, Arbeiten in kleinen Gruppen (max. fünf Personen), Arbeiten an realen Projekten, Reflexion und Selbsterkenntnis (Abbildung 1).

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Mit Virtual Action Learning kann jedes vitale Thema in einem Unternehmen, zum Beispiel Einführung einer neuen Strategie, von Qualitäts- oder Sicherheitsstandards, methodisch so ver- und bearbeitet werden, dass breites Commitment dafür entsteht (Abbildung 2). Basis dafür ist ein sogenannter Aufgabenparcours, der inhaltlich zwar den Rahmen setzt, aber methodisch zugleich Raum für die Eigenaktivität der Gruppe lässt. Innerhalb dieses Raums arbeiten die Teilnehmer selbstgesteuert anhand von didaktisch konzipierten Materialien.

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So schafft Virtual Action Learning die Leitplanken für strukturierte Diskussion und systematische Interaktion. Innerhalb der Kleingruppe kann und muss sich jeder Teilnehmer zur Erarbeitung der Aufgaben einbringen, Lösungen werden im Konsensprinzip festgelegt. Die Teilnehmer durchlaufen Lernen von- und miteinander und entwickeln einen gemeinsam getragenen Mindset sowie Commitment zu ihrem persönlichen Beitrag. Jede Gruppe setzt sich mit dem Thema anhand der gleichen Arbeitsaufgaben auseinander (Abbildung 3). Diese methodischen Wirkprinzipien des Action Learning können auf virtuelle Teams übertragen werden und Treffen im virtuellen Raum signifikant effektiver machen. Ganz ohne, dass einer in den Flieger steigen muss.

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Bleiben Sie auch lieber am Boden? Besprechen Sie mit uns, wie Sie Ihr virtuelles Team auf Kurs bekommen. Gerne von der Couch aus. 0711-7683-0